Content-Marketing für Ästhetikpraxen
Instagram und TikTok mit einem Plan, den Ihr Team in überschaubarer Zeit umsetzen kann. Sie liefern die Aufnahmen aus dem Alltag, ich mache daraus Beiträge.
Zuletzt aktualisiert: 07. Oktober 2026
Kurz gefasst
Content-Marketing für eine Ästhetikpraxis funktioniert, wenn die Themen aus den Fragen Ihrer Patient:innen kommen, wenn die Aufnahmen aus dem echten Praxisalltag stammen und wenn ein fester Rhythmus entsteht, den Ihr Team auch in vollen Wochen hält. Ich übernehme Planung, Schnitt, Texte und Veröffentlichung. Was bei Ihnen bleibt, sind ein bis zwei Stunden Aufnahmezeit pro Woche.
Wann sich das lohnt
- Jemand im Team ist bereit, regelmäßig vor die Kamera zu gehen
- Behandlungen, die Erklärung brauchen und bei denen Vertrauen die Entscheidung trägt
- Sie schalten Anzeigen, und Interessent:innen schauen danach auf Ihr Profil
- Sie wollen Bewerbungen von Fachkräften, denn die schauen zuerst auf Instagram
- Wiederkehrende Behandlungen, bei denen Stammkundschaft im Kontakt bleiben soll
Wann ich abrate
- Friseursalons und Nagelstudios
- Wenn niemand im Team Zeit oder Lust für Aufnahmen hat, auch nicht eine Stunde pro Woche
- Wenn innerhalb von vier Wochen messbar mehr Termine erwartet werden: Content wirkt langsamer als Anzeigen
- Praxen, die ausschließlich fertige Beiträge kaufen wollen, ohne eigenes Material zu liefern
Die Arbeitsteilung
Sie halten die Kamera, ich mache alles davor und danach.
Themenplan
Ich leite aus den Fragen, die Ihre Patient:innen im Beratungsgespräch stellen, einen Plan ab. Jedes Thema ist eine echte Frage, keine Rubrik.
Aufnahmeliste
Sie bekommen eine konkrete Liste: welche Szene, wie lang, hoch- oder querformat, was gesagt wird. Nichts, wofür man ein Drehbuch lesen muss.
Schnitt und Vertonung
Ich schneide, setze Untertitel, wähle Ausschnitt und Tempo. Untertitel sind nicht optional, der größte Teil der Leute schaut ohne Ton.
Texte und Hashtags
Beitragstexte, die den Beitrag ergänzen statt ihn zu wiederholen, und ein Hinweis darauf, wie man einen Termin bekommt.
Veröffentlichung
Ich plane ein und veröffentliche. Sie müssen sich nicht daran erinnern, dass Dienstag ist.
Profilaufbau
Bio, Highlights, Verlinkung zur passenden Seite, damit jemand, der von einer Anzeige kommt, in zwei Schritten bei der Anfrage landet.
Monatsreport
Was veröffentlicht wurde, was davon getragen hat, wie viele Profilaufrufe und Klicks auf den Link daraus wurden.
Warum die meisten Praxis-Accounts einschlafen
Der Start ist zu groß geplant
Fünf Beiträge pro Woche, dazu Stories täglich. Das hält drei Wochen. Danach liegt der Account still und der nächste Anlauf fällt schwerer, weil die Erinnerung an das Scheitern mitläuft. Zwei verlässliche Beiträge pro Woche über ein Jahr schlagen jeden Sprint.
Es wird über die Praxis gesprochen, nicht über die Frage
„Wir freuen uns, Ihnen unser neues Gerät vorstellen zu dürfen." Interessiert niemanden außerhalb Ihrer Praxis. „Woran merke ich, ob meine Haare wirklich weniger werden oder ob ich mir das einbilde" interessiert genau die Menschen, die Sie erreichen wollen.
Hochglanz statt Alltag
Aufwendig produzierte Imagefilme wirken auf Instagram wie Werbung und werden entsprechend weggewischt. Eine Behandlerin, die in der Mittagspause mit dem Telefon in der Hand eine Frage beantwortet, bekommt mehr Aufmerksamkeit und mehr Vertrauen.
Kein Hinweis darauf, wie man einen Termin bekommt
Beiträge werden gesehen, gespeichert, geteilt, und dann passiert nichts. Weil in keinem Beitrag und in keiner Bio steht, was der nächste Schritt wäre. Ein ruhiger Hinweis am Ende, der nicht bettelt, reicht völlig.
Content und Anzeigen laufen getrennt
Die Agentur schaltet Anzeigen, das Team macht Beiträge, und beides weiß nichts voneinander. Dabei ist das Profil die erste Station nach dem Anzeigenklick. Wenn dort dieselben Themen in derselben Sprache auftauchen, steigt die Zahl der Anfragen, ohne dass das Budget sich ändert.
Zahlen werden an Followern gemessen
Follower sind die am leichtesten zu beschaffende und am wenigsten aussagekräftige Zahl im ganzen Bereich. Mich interessiert, wie viele Menschen von einem Beitrag auf Ihr Profil und von dort auf Ihre Website gehen. Das ist der Weg, der in einem Termin enden kann.
Was in Beiträgen nicht vorkommen darf
Ein Instagram-Beitrag einer Praxis ist Werbung, auch wenn er wie ein persönlicher Einblick aussieht. Damit gelten dieselben Regeln wie für eine Anzeige:
- Keine Vorher-Nachher-Darstellungen operativer Eingriffe gegenüber Endverbraucher:innen.
- Keine Heilversprechen und keine Aussagen, die einen Erfolg garantieren.
- Keine Werbung für verschreibungspflichtige Wirkstoffe wie Botulinumtoxin gegenüber Patient:innen, auch nicht unter Markennamen oder Abkürzungen.
- Patientenaufnahmen nur mit schriftlicher Einwilligung, die auch den Zweck und die Dauer der Nutzung abdeckt.
- Kooperationen und bezahlte Platzierungen sind als Werbung zu kennzeichnen.
Ich prüfe jeden Beitrag daraufhin, bevor er veröffentlicht wird. Das ist meine Arbeitsgrundlage und keine Rechtsberatung.
Was im Reporting steht. Welche Beiträge veröffentlicht wurden, wie viele Menschen sie erreicht haben, wie viele davon auf das Profil geklickt haben und wie viele von dort auf Ihre Website. Dazu, welche Themen getragen haben und was deshalb im nächsten Monat häufiger vorkommt.
Womit dieser Baustein zusammenarbeitet
Content wirkt am stärksten neben Anzeigen. Die Anzeige bringt den Klick, das Profil entscheidet, ob daraus eine Anfrage wird.
Fragen, die mir dazu gestellt werden
Wie viel Zeit kostet mich das pro Woche?
Muss ich selbst vor die Kamera?
Reicht es nicht, Beiträge auf Instagram zu bewerben?
Wie oft wird veröffentlicht?
Wem gehören die Aufnahmen?
Was ist mit Patientenaufnahmen?
Praxis-Check
Eine persönliche Einschätzung, bevor Sie irgendwas buchen
Sie schicken mir Website, Instagram-Profil und Google-Profil. Ich sehe mir an, wo Anfragen verloren gehen, und schreibe Ihnen auf, was ich an Ihrer Stelle zuerst ändern würde. Kostenlos, und ohne dass daraus eine Zusammenarbeit entstehen muss.
Ich melde mich telefonisch innerhalb von 2 Werktagen